Zur Überlegenheit der Frau
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Was ist Uterusneid?
(In diesem Aufsatz greife ich auf die Arbeiten von Hans Moravez und Joseph Weizenbaum zurück.)
Auf dem heutigen Entwicklungsstand der Wissenschaft wirft sich die Frage auf, ob die Kombination von Gentechnik, Fortpflanzungstechnik und Computertechnik in der Lage sein könnte, einen Menschen künstlich zu erschaffen. Und diese Techniken finden heute auch schon Schritt für Schritt in der Realität ihre Anwendung. Hinter all diesen Entwicklungen unserer Gesellschaft, unserer Technik und Wissenschaft steht das Dogma, dass Gott ein mittelmäßiger Ingeneur und der Mensch eine Fehlentwicklung ist. Und dass wir nun endlich in der Lage sein könnten, ordentliche Menschen zu schaffen. Der Mensch ist ein Extrembeispiel als Zielobjekt dieser Grundeinstellung, die auch auf andere Bereiche der Wissenschaft zutrifft.
Wer sind »wir«, wer ist diese Gesellschaft. »Wir«, das sind die Männer, denn unsere Gesellschaft ist trotz aller kosmetischer Selbstbetrügereien noch immer zutiefst patriarchisch geprägt. Die Wissenschaft, die wir heute haben, ist eine männliche Wissenschaft. Sie ist durch die entscheidende Eigenschaft geprägt, alles zu können, nur keine Kinder zu gebähren. Und dieses Defizit versucht die männliche Wissenschaft nun dadurch auszugleichen, dass sie Computer- und Gentechnik einsetzt und dabei Gott auch noch gleich übertreffen will.
Die Gesellschaft wird erst dann dem Menschen und »Mutter« Natur gerecht, wenn sie matriarchalisch organisiert ist. Denn die Geschlechter sind niemals gleich oder »neutral«, und ein respektvoller Umgang mit dem Leben, der sowohl die männlichen als auch weiblichen Interessen einbezieht kann nur durch eine weibliche Führung optimal stattfinden.
Jede einzelne Person kann dabei zum Aufbau einer besseren Zukunft beitragen. Und vielleicht ist das, was wir heute in der Vorstellung, etwas »Abwegiges« zu tun, praktizieren, ein wichtiger Impuls für die Gestaltung einer positiven Zukunft.
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Die biblische Schöpfung
Die Schöpfung der Eva erfolgte nach der biblischen Geschichte aus der Rippe des Adam. Bisher hielt ich dies für eine beabsichtigte oder auch unbeabsichtigte Untermauerung der gesellschaftlichen Auffassung von der Überlegenheit des Mannes. Aber wie frau weiß, liegt in Werken wie der Bibel -auch wenn man nicht dem christlichen Glauben anhängt- meist eine tiefere Weisheit verborgen. Nun, genau diese Geschichte bestätigt zum Beispiel einmal mehr die Überlegenheit der Frau über den Mann. Jede Ingeneurin, jeder Ingeneur weiss, welches Werk das bessere ist. Dies ist in keinem Fall der als erstes erstellte Prototyp, sondern eindeutig ein Modell, welches im Anschluss an die noch fehlerbehaftete Vorarbeit erstellt wurde. Man kann also eindeutig die Frau als Krone der Schöpfung betrachten. Gott hat sie nach dem Mann geschaffen, damit ist sie eindeutig besser; nach ihr schuf er keine weiteren Modelle, das bedeutet, dass sie keiner Verbesserung bedarf und somit unbestritten an der Spitze der Schöpfung steht.
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